ACCROCHAGE

Zur Accrochage mit interessanten Neuerwerbungen und einer Auswahl aus unserem Bestand laden wir Sie herzlich ein. Zur Accrochage mit interessanten Neuerwerbungen und einer Auswahl aus unserem Bestand laden wir Sie herzlich ein.Zur Accrochage mit interessanten Neuerwerbungen und einer Auswahl aus unserem Bestand laden wir Sie herzlich ein.

Abbildungen v.l.n.r.:

Tilmann Krieg, „Gondola“ Lightbrush auf Aluminium

Manfred Hönig, „Mittagslicht“, Aquarell

Manfred Fischer, „Blauer Kopf“ Mischtechnik auf Leinwand

Fernando Leal-Audriac, „O.T.“, Farbradierung

Kommende Ausstellung Ab Mai 2021

Der Innere Blick

Datum Mai 2021

Ausstellung mit Werken von Manfred Fischer, Tilmann Krieg, Margarete Zahn

Die Ausstellung «Der innere Blick« visualisiert in einer breiten Palette mit Fotos und Bildern die Sichtweise der Künstlerin u. Künstler auf die unterschiedlichen Facetten religiöser Glaubensaspekte. Im Fokus dieser Sichtweisen steht weniger eine streng religiöse Auseinandersetzung mit dem Glauben u. dessen unterschiedlichen Auslegungen, sondern vielmehr geht es um eine künstlerische Sichtweise zu diesem Thema. Viele Konflikte in der heutigen Zeit basieren auf einem religiösen Ursprung u. treiben viele Menschen um. Aber auch die Diskussionen um Covid-19 tragen zu einem schwindenden Glauben an die Wissenschaft u. einer Entfernung von gesellschaftlichen Werten bei. Heterogen bearbeiten die Künstler das Thema Glauben u. innere Einkehr seit Jahren. Im Kontext möchte die Ausstellung dazu beitragen, sich kontemplativ diesem Thema zu nähern und dabei auch einen eigenen Standpunkt auszuloten. 

Manfred Fischer

Im Werk des Künstlers Manfred Fischer nehmen Köpfe in seinem künstlerischen Schaffen einen Schwerpunkt ein. In den 1970iger Jahren des XX. Jahrhunderts gehörte er zum Kreis der Berliner Realisten. Mitte der 1980ziger Jahre löste er sich vom reinen Realismus hin zu einer expressiven Ausdrucksweise. Diese prägt noch heute seinen Stil – ein gestischer Pinselduktus u. eine verhaltene Farbigkeit. Seine oft blicklosen, nach innen gekehrten Köpfe reflektieren das endliche Leben, sie verweisen auf eine Mythenwelt mit ihren Geheimnissen und verkörpern die Zustände unseres menschlichen Seins.

 

Ihre Kreuzbilder entwickelte sie über die Jahre zu Gitterbilder deren Basis jedoch das Kreuz darstellt. Sie benutzt sie dabei als Synonym für einen Käfig – im Kontext einer kirchenkritischen Haltung. In ihrem Werk ist das Kreuz als christliches Symbol losgelöst und als ein eigenes elementares Kunst-Zeichen zu entdecken. Ihre Werke stehen für eine moralisch-ethische Frage was Religionen dürfen. 

Margarete Zahn

Die Absolventin der Frankfurter Städelschule, fasziniert seit vielen Jahren der künstlerische Umgang mit dem Andreaskreuz. Sie malt es oft auf Holz oder montiert diese zu monumentalen Installationen.

Tilmann Krieg

Auf seinen weltweiten Reisen u. a. für das Goethe-Institut, fotografierte er Gläubige verschiedener Konfessionen. Sie zeigen dabei Gläubige die ihren Glauben in ihren täglichen Lebenszyklus einbinden. Tilmann Krieg entwickelte über viele Jahre seine eigene Bildsprache. Er setzt dabei eine Kombination aus Belichtung und Zeit ein um mit einer bewußten Unschärfe einen dynamischen Prozess zu evidieren. Der Künstler bearbeitet seine Aufnahmen nicht am Computer, nur das Licht und die Farbe ergeben mit dem Moment das Ergebnis der Aufnahmen. Seine Bilder changieren zwischen Fotografie und Malerei. 

Die Ausstellung wird live auf Vereinbarung zu sehen sein in den Räumen der Galerie Signum, Heidelberg  während den Corona Einschränkungen nur auf Absprache und mit Terminvereinbarung. Gleichzeitig werden die Arbeiten auf dieser Website in Form einer virtuellen Galerie vorgestellt.

ÖFFNUNGSZEITEN Galerie SIGNUM: Zur Zeit bitte nur nach telefonischer Vereinbarung