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AKTUELL

André Evard - Aufbruch in die Schweizer Moderne

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Die ausgewählten Werke der Ausstellung – teils selten gezeigte Arbeiten - zeugen in anschaulicher Weise von der Schlüsselposition André Evards unter den Malern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Interessant ist dabei vor allem die Entwicklung seines Stils, der gleichsam einen Querschnitt durch nahezu alle künstlerischen Tendenzen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bietet und spätere Entwicklungen sogar vorausgreift, sie in seinem Werk vereint und einander spannungsreich gegenüber stellt.

Deutlich lässt sich die künstlerische Entwicklung dieses wachen Geistes an den ausgestellten Gemälden nachvollziehen, seine Suche nach neuen, teilweise revolutionären Ausdrucksweisen, seine Auseinandersetzung mit den Werken der Zeitgenossen und seine Leidenschaft beim Experimentieren mit all diesen Einflüssen.
So finden sich unter den frühen Gemälden Evards Beispiele, die klar vom Jugendstil geprägt sind wie seine verträumten und ornamentalen Abbilder realer Landschaften.

Neben den gegenständlichen Arbeiten Evards zeugt sein Spätwerk von der intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit der Abstraktion. Sie gipfelt in Kompositionen, die in konstruktiver Manier zersprengte Fragmente von Landschaften und architektonischen Komponenten spiegeln.


 


Abbildungen v.l.n.r.:
Blaue Wolke, 1912, Öl auf Hartfaser, 34 x 34 cm
Landschaft in Blau und Gelb, 1908, Gouache auf Velin, 8 x 12 cm
Stilleben mit Weinglas, ca. 1962, Öl auf Hartfaser, 35 x 25 cm
Espace et Temps, 1924, Öl auf Hartfaser, 48 x 35 cm
Hommage á Turner, 1955, Öl auf Karton, 27 x 40 cm

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