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KÜNSTLER

 

Ulrike Bolenz

Mit den Medien der Fotografie und Computertechnik entwickelt die deutsch-belgische Künstlerin eine unverwechselbare Bildsprache, die den Menschen mit all seinen Facetten und seiner Ambivalenz thematisiert. Porträts und Werkaufträge realisiert Ulrike Bolenz mit großer Intensität mit den künstlerischen Mitteln der klassischen figurativen Malerei.
Nach ihrem Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und Kassel, erhielt die Künstlerin zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, z.B. des Berliner Senats. Seit den 1990iger Jahren erfolgen Ausstellungen mit Werken der Künstlerin in Museen und Galerien auf nationaler und internationaler Ebene. Ihre Arbeiten befinden sich in wichtigen privaten und öffentlichen Sammlungen, u.v.a. in der Fondation Francès, der Sammlung Thyssen-Krupp und im Moscou Museum of Modern Art


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Manfred Fischer

Köpfe stehen im Werk von Manfred Fischer im Vordergrund, mit gestischen Pinselstrichen zeigt Fischer Köpfe von eruptiver Gewalt, unter deren Oberfläche sich Leidenschaft, weniger jedoch Aggression verbirgt, sie zeigen menschliche Befindlichkeiten und Emotionen. "Ich male Köpfe: Köpfe, denen ich mich mal sehr nahe fühle, mal weniger nahe fühle. Manche haben Ähnlichkeit mit mir, manche nicht." Die Vervielfachung seiner Köpfe bedeutet jedoch nicht Wiederholung, sondern ist Ausdruck eines neuen, unvergleichlichen Zustandes - des individuellen Lebens.


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Serge Gressier

Mit wenigen charakteristischen Strichen fixiert Serge Gressier die Motive in seinen Bildern auf die Leinwand. Der französische Maler studierte zunächst in Paris Chinesische Kultur, bevor er sich der Malerei zuwendete. Elemente der Kaligraphie sind daher in Gressier's Arbeiten deutlich zu sehen. Wie in der Kunst der Kaligraphie, setzt er mit schnellem Pinselschwung seine Figuren, meist frontal und direkt den Betrachter anschauend, auf die Leinwand und lässt dabei den Motiven freien Raum. Gressier’s Bilder zeigen keine Abgeschlossenheit, sondern offenbaren einen stetigen Drang nach Veränderung und Erneuerung im täglichen Sein.
Nach seinem Studium der Chinesischen Kultur interessierte sich Gressier immer mehr für die Malerei, die er als Autodidakt für sich entdeckte. Seit 1984 arbeitet er als freischaffender Künstler mit Wohnsitzen in Frankreich und Deutschland. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.


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Horst Janssen

Der 1995 verstorbene Hamburger Künstler gehört zu den herausragenden Zeichnern des vergangenen Jahrhunderts. Mit seiner unverwechselbaren Bildsprache definiert Janssen in seinen zahllosen Zeichnungen und Grafiken den Kern des Dargestellten auf seine ihm eigene Weise. Dabei zeichnet er seine Seele in das Dargestellte hinein und legt so das Unsichtbare frei. Vielschichtig, bissig, ironisch aber auch tiefsinnig und sensibel, bearbeitete der Künstler literarische und alltägliche Themen und zeigte in seiner Kunst alle Facetten des menschlichen Seins. Horst Janssen, der neben dem Schillerpreis der Stadt Mannheim auch den Großen Preis der XXXIV. Biennale Venedig erhielt, war und ist mit seinen Werken in Museen der Metropolen wie Paris, New York oder Tokio, aber auch in wichtigen Galerien und Institutionen in Deutschland und Europa präsent. Eine der letzten vom Künstler besuchten großen Ausstellungen wurde von uns 1994 im Heidelberger Schloss realisiert. Weitere von uns kuratierte Ausstellungen mit Werken des Künstlers folgten in verschiedenen Museen und Institutionen.


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Tilmann Krieg

Durch eine bewusste Unschärfe und einen fokussierten Bildausschnitt gelingt es Tilmann Krieg, den Reiz und die Exotik einer fremden, einer uns meist verborgenen Welt näher zu bringen. Die Werke des Fotografen changieren zwischen einer dokumentarischen und einer ästhetischen Seite. Einerseits zeigen sie eine uns meist verborgene, fremde Welt, andererseits lenken sie den Blick des Betrachters auf grandiose ästhetische Facetten des Geschehens. Die Fotos, entstanden mittels einer raffinierten Technik und ohne Bearbeitung am Computer, zeigen in einer intensiven und vitalen Bildsprache Momente des Lebens aus unterschiedlichen Kontinenten. Nach seinem Studium "Design und Illustration" in Düsseldorf und "Kunst" in Straßburg arbeitet Tilmann Krieg seit 1983 als freier Fotograf und Designer.


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Fernando Leal-Audirac

Leals Bildsprache entwickelte sich von der realistischen Malweise Leal-Audirac in den achtziger Jahren hin
zu einem an die Transavanguardia angelehnten Stil, der jedoch eigenständig und unverwechselbar bleibt.
Fernando Leals Bilder changieren zwischen Tradition und Moderne. Mit traditionellen Malmitteln wie der Enkaustik-Technik zeigt der Künstler in seinen Bildern eine transzendente Symbolik und eine moderne Struktur.
Kräftige Farben und verkrustete Oberflächen verbergen Verletzungen und lassen eine Unergründlichkeit ahnen, letztendlich fordern sie den Betrachter zu genauem Sehen heraus um das Unsichtbare in seinen Bildern zu ergründen.


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Eric Massholder

Der in Nizza und Heidelberg lebende Künstler repräsentiert sich nicht nur durch seine Wohnsitze her als ein Europäer, auch seine familiären Wurzeln erstrecken sich auf Europa, so dass Einflüsse und Stimmungen in seinen Bildern nicht zuletzt von unterschiedlichen kulturellen Identitäten geprägt sind. Sowohl politische wie auch schicksalhafte Ereignisse beschäftigen und beeinflussen den Künstler in seiner täglichen Arbeit. In seinen Zeichnungen und seiner teils großformatigen Malerei zeigt Massholder oft anthropomorphe Gestalten surrealer Art, sie stehen in den Augen des Künstlers als Metapher für die Veränderung der menschlichen Gesellschaft und des menschlichen Individuums. Im Jahre 1978 erfolgte eine autodidaktische Beschäftigung mit der Malerei und mehrmonatige Auslandsreisen nach Marokko, Griechenland und Indien. 1981-82 studierte Massholder an der Akademie Villa Arson in Nizza.


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Frank Ross

Ein Zeitzeuge des vergangenen Jahrhunderts. Wie sicher nur wenige Maler erlebte Frank Ross die Wirren des zwanzigsten Jahrhunderts mit seinen Kriegen und politischen Gegebenheiten. Wehrdienst, Kriegseinsatz und Emigration waren Begleiter des Künstlers, dessen Werke an unterschiedlichen Plätzen in dieser Welt entstanden. Diese persönlichen Gegebenheiten spiegeln sich in seiner Kunst wider. Nicht nur das Motiv, meist in realistischer Malweise dargestellt, war geprägt durch die Umgebung, auch Licht, Farbe und Linienführung zeigen deutlich die Einflüsse der Aufenthaltsorte und die sensible Beobachtung des Künstlers.


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Bärbel Schlüter

Seit 2004 experimentiert die Künstlerin mit gewöhnlichen Materialien aus dem Baustoffhandel wie Gewebeplane, Klebeband, Kanthölzer. Ausgewählte triviale Gegenstände werden mit Gewebeplanen umhüllt, deren Strukturen durch wiederholtes Überkleben mit transparentem und farbigem Klebeband sich in die Plane eingeprägt. Durch das Entfernen der Plane/Hülle von dem Gegenstand wird dieser zu einer markierten Haut. Es entstehen Objekte aus körperhaften Membranen, die das Verhältnis von Hülle, Raum und Inhalt in vielschichtiger Weise thematisieren. Nach ihrem Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig arbeitet die Künstlerin freiberuflich. Seit 1988 folgen Ausstellungen und künstlerische Projekte. 1999 und 2001 erhielt sie ein Werkstipendium und Arbeitsstipendium der Stiftung NORD/LB, Braunschweig. 2001-2008 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Architektur und Landschaft, Experimentelles Gestalten und Modellieren, Leibniz Universität Hannover.
2008 Gastwissenschaftlerin am Institut für Kunst und Gestaltung, TU Wien.


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Maragarete Zahn

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Thema „Gitter“ und den Grenzen, die sie uns setzen. In ihren früheren Werken beherrschten Stelen und Kreuze  die Bildkomposition, die sich in den letzten Jahren hin zu den Gittern verdichteten und als bildaufbauendes Element stehen. Die große Präsenz und Durchlässigkeit ihrer Gitterwerke erzielt die Künstlerin durch eine Kombination von Acrylfarbe und einer besonderen Ätztechnik.
Nach ihrem Studium an der Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) in Frankfurt ist sie als freischaffende Künstlerin tätig. Ausstellungen auf nationaler und internationaler Ebene folgten. Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie beispielsweise der Deutschen Bank, der Deutschen Bahn AG oder der Katholischen Akademie in Schwerte u.v.a.


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